BUCHPROJEKT

Mein Buch mit dem Titel:

„Zen in der Kunst einen Menschen zu heilen“

stelle ich hier vor.
Aus den einzelnen Kapiteln gibt es jeweils eine Kernaussage, die dir einen ersten Eindruck vermitteln. Das Buch ist Hilfestellung und Wegweiser für andere Menschen. Unter den Bildern findest du meine Gedanken und Erläuterungen dazu.

VERÖFFENTLICHT AM  2. FEBRUAR 2018

„BEWERTUNG MEINES MANUSKRIPTES DURCH EINEN VERLAG“BEARBEITEN

Bewertung meines Manuskriptes durch einen Verlag

Die folgende Bewertung eines Verlages für mein Manuskript möchte ich Euch nicht vorenthalten. Würde mich freuen, wenn es Euch neugierig macht.

Mit Ihrem Manuskript ist Ihnen ein authentisches und lehrreiches Werk gelungen. Der Leser wird in die Welt der Spiritualität und Heilung eingeführt, jedoch nicht durch theoretische Phrasen sondern beispielhaft durch Ihre eigenen Erfahrungen. Genau diese persönliche Komponente ist es, was uns gut gefallen hat! Der Leser sieht „am lebenden Objekt“, wie solche Methoden das eigene Leben verändern und verbessern können.“

Diese Beurteilung kam gerade zur rechten Zeit und setzt viel Energie in mir frei, um intensiv an meiner letzten Überarbeitung weiter zu machen.

Noch in diesem Jahr soll das Buch auf den Markt kommen.

Kernaussagen meines Buches zum Thema Zen und Heilung. „Zen in der Kunst einen Menschen zu heilen.“

Schwitzhütte

Kapitel 5 Schamanische Begegnungen

Schwitzhüttenrituale sind kraftvolle Reinigungs- und Heilungsprozesse. Ich lernte sie in Ecuador kennen und fand hier bei Tobias einen Platz, der mir Heimat geworden ist. Ständig lerne ich mehr über mich, heile Verletzungen, verbrenne inneren Müll. Es ist ein großes Geschenk, gemeinsam mit wunderbaren Menschen zum Schwitzen und Beten im Bauch von Mutter Erde zu sitzen.

Wüste

Kapitel 7  Die nicht-alltägliche Welt

Eine der größten und schwierigsten Herausforderungen überhaupt. Genau jetzt stehe ich erneut vor dieser Aufgabe. Und es geht genau um dieses Kapitel. Wenn ich es veröffentliche, kann ich mir selbst schaden. Wenn ich es für mich behalte, werde ich mir untreu, bin ich nicht mehr authentisch.
„Folge mir nach!“ Ich frage mich, wo das hinführen soll. Doch es ist nicht wichtig. Das Sorgen um Sicherheit und Beständigkeit ist Illusion. Es fühlt sich an, wie mit verbundenen Augen auf dem Sprungturm zu stehen und nicht zu wissen, ob da unten Wasser ist.

Labyrinth

Kapitel 3 spirituelle Erfahrungen

Im Labyrinth kannst du dich nicht verlaufen. Es ist kein Irrgarten. Ein Weg führt hinein, derselbe wieder heraus. In der Mitte findest du dich. Die gewonnene Erkenntnis ist nicht nur für dich bestimmt. Es gilt sie hinaus ins Leben zu tragen. Du wickelst den Faden der Ariadne wieder auf, gehst den ganzen langen Weg zurück. Manche Menschen tun das nicht. Sie verlassen das Labyrinth auf dem direkten Weg. Abbild ihres Lebens.
Das Labyrinth ist Symbol deines Lebens. So kannst du dir immer wieder in schwierigen Situationen die eine Frage stellen:
„Bin ich noch vor der Mitte, oder schon hindurch?“Trommeln

Kapitel 11 Heilung

Ich werde immer durchlässiger. Rilke kommt mir in den Sinn. Wie so oft. Verstehe mehr und mehr, was er in seinen Gedichten sagen will. Er hatte diese tiefen Erfahrungen. Deswegen verstehen ihn viele Menschen nicht. Es gilt hinter die Worte zu sehen. Wenn du diese Erfahrungen machst, kannst du sie nicht mit Worten beschreiben, nur umschreiben. Deswegen werden im Zen Erfahrungen durch Verneinungen ausgedrückt. Du kannst „Gott“ nicht erklären. Nennst du seinen Namen, hast du ihn bereits verfehlt. Ich liebe Rilkes Ausdruck. Er besitzt eine feine Art mit Wörtern zu spielen.

Schreiben

Kapitel 9 Tagebuch Hütte Kals

Von Tag zu Tag wurde es stiller. In der Hütte, draußen, in mir. Jedes Geräusch wurde präsent. Schreiben mit Tinte und Füller ließ eine eigene Welt entstehen. Eintauchen ganz in Schreiben. Jede Bewegung der Hand begleitet vom Kratzen der Feder auf dem Papier. So wertvoll, so kostbar.

Feengrotte

Kapitel  7 Die nicht-alltägliche Welt

Unsere Welt ist nichts anderes als eine Konstruktion unseres Geistes. Eine Verschaltung von Nervenbahnen. Wir konstruieren aus dem Erlernten, Gehörtem und Erfahrenem ein Universum, das so gar nicht existiert. Das ist die Illusion.

Fischen auf Bali

Kapitel Bali

Gemeinsam mit einem Fischer fuhr ich am Abend aufs Meer hinaus. In seinem schmalen Boot. Ich saß vorne und blickte aufs weite Meer. In mir veränderte sich etwas. Genau wie im Fischer, der tagsüber als Gärtner arbeitet. Da ist er fast unterwürfig und etwas unsicher. Kaum sitzt er in seinem Boot verändern sich seine Gesichtszüge, sein Körper. Sehe Spannkraft und absolute Präsenz. Da sitzt ein Krieger, der zum Jagen auf See fährt.

 

Grashalm

 

Kapitel 11 Heilung

Nach einigen Tagen mit Wasser und Gemüse, im Schweigen und Nicht-Tun verändert sich mehr und mehr die Wahrnehmung. Keine Tätigkeit. Kein Buch, keine Musik, keine Spaziergänge. Da erkennst du die Verbundenheit mit der ganzen Welt. Und deine eigene Unwichtigkeit.
Alle Dinge sind heilig. Alle! Selbst der Kuhfladen vor meiner Hütte. Da lernst du Demut.

Kapitel 9 Tagebuch Hütte Kals

Die Erfahrung der Schönheit war ein einzigartiges Erlebnis in meinem Leben. Möglich wird es erst, wenn alle Begrifflichkeiten fallen. Unsere Welt besteht nur aus Wörtern.
Wie Rilke so schön sagt: „Das ist ein Haus und das ist ein Hund…“
Diese Erfahrung führte in eine tiefe Erschütterung. Ich konnte nur noch schreien. Aus tiefer Verzweiflung weil ich es nicht fassen und begreifen konnte.

Kapitel 7 Die nicht alltägliche Welt

Unser Leben wird eng und begrenzt durch unser Vorstellungen und Konstruktionen. Das Leben selbst will immer nur wachsen. Schau in die Natur. Entfaltung, Wachstum, Blühen. Permanent. Niemand hindert Natur. Dasselbe geschieht mit uns. Wenn wir es geschehen lassen. Wenn wir davon ablassen zu wissen was für uns das Beste ist. Dann entsteht Flow.

Kapitel 8 Bali

Es sind diese Momente in denen Denken aufhört, in denen Bewusstheit entsteht. Wo auf einmal eine andere Sicht auf diese Welt Wirklichkeit wird. Kostbar wie Edelsteine. Diese kleinen Augenblicke der Erkenntnis verändern dich. Für immer.

Kapitel 9 Hütte Kals

Im Moment des Einklangs mit mir und der Welt ist mir der Tod genauso nah wie das Leben. Da ist kein Unterschied. Mit unseren Konstruktionen und unserem ständigen Wollen vergessen wir den Tag zu leben. Als guten Tag. Und wenn du dabei sterben solltest, wo ist das Problem? Das Einlassen auf den Augenblick lässt Sorgen verschwinden. So wird jeder Tag ein guter Tag.

SchreibenKapitel 9 Hütte Kals

Immer wieder gibt es während dieser Tage endlose Stille. Das Geräusch der Feder auf dem Papier der einzige Ton. Eintauchen in den Moment des Schreibens. Total!

Biographie

Kapitel 1 Biographie

Wie ist das zu verstehen? In einer Situation, in der du keinen Ausweg siehst, bist du gefangen von Ängsten und Konstruktionen deines Geistes. Stell dir vor, du liegst in so einem Moment auf deinem Sterbebett und schaust zurück auf diesen Moment. Deine letzte Minute läuft ab. Die Uhr tickt. Es ist ein Moment an dem dein ganzes Leben gelaufen ist, wo du nichts mehr verändern kannst. Ein Moment, wo die Meisten sagen: „Hätte ich nur…“ Nun kannst du es real tun. Frage deinen Tod um Rat.
Ich habe es getan – und ich wusste sofort, was zu tun ist. Heil!

Kapitel 2 Meine Frauen

Kapitel 2 Meine Frauen

Beziehungen waren schon immer schwierig gewesen. Und werden es immer sein. Zwei Menschen mit ihren Problemen, Konditionierungen und Ängsten lassen sich aufeinander ein. Bis es nicht mehr geht und einer geht. Mich hat interessiert, wie Beziehungen funktionieren. Heute weiß ich es.

 

Universum
Kapitel 3 Spirituelle Erfahrungen

Zu Beginn meiner Meditation hatte ich einige außergewöhliche Erfahrungen. Dies war die schönste von ihnen. Und diese Bewusstseinsveränderung hielt drei Tage an! Herrlich. Heute weiß ich, es ist schön, aber völlig bedeutungslos. Es kann sogar eine Falle sein.

Kaleidoskop

Kapitel 4 Indien

2001 bin ich über 4 Wochen bei Werner in Tiruvannamalai gewesen. Er ist Schweizer und lebte damals über 12 Jahre in einer Höhle, bevor er sich eine kleine Wohnung nahm. Für mich war er ein guter und wertvoller Lehrer zu dieser Zeit. Eigentlich wollte ich in diesem Urlaub ganz woanders in Indien hin. Doch das Leben hat es so gerichtet, dass ich bei ihm gelandet bin.

Schmetterling

Kapitel 5 Qigong

Seit vielen Jahren praktiziere und lehre ich Qigong. Dabei durfte ich mehrere wertvolle Erfahrungen machen, die natürlich auch in meinen Qigong-Unterricht mit einfliessen. Wie in der Meditation kannst du auch mit Qigong tief eintauchen, Erfahrungen machen, die dich umbauen. Erschüttern. Qigong aktiviert die Lebensenergie, beruhigt den Geist, zentriert. Führt dich zu dem, was du wirklich bist. Gleichzeitig erhält es die Beweglichkeit des Körpers.
Einheit von Körper und Geist.

Kapitel 6  schamanische Begegnungen

In München bin ich in einem Workshop mit mehreren Heilern und Schamanen zusammengekommen. Das Teaching stammt von Yerpun Solar aus Ecuador, den ich 2015 im Zentrum Amazanga am Amazonas besuchte und viel von ihm lernen durfte. Wenn du Ethik in dein Leben integrierst und ohne Makel bist, kann dir nichts geschehen. Niemand kann dich angreifen, niemand erpressen. Du bist rein und klar wie das Licht. Dies gilt auch für deinen Geist. Du lässt keine Dämonen eindringen. Dein Geist wird nicht verwirrt. Du bist klar.

Kapitel 4 Die nicht alltägliche Welt

Kapitel 7 Die nicht alltägliche Welt

Durch schamanische Prozesse erschließt sich eine völlig andere, bisher unbekannte Welt. Weisheit und Wahrheit erwachen in dir. Visionen sind die heilige Medizin der Schamanen. Kein Unterschied zu den Erfahrungen der Mystiker. Wie sollte es auch anders sein? Hinter dem Vorhang der Illusion dieser Welt gibt es nur diese eine Wahrheit.

Fisch mit Sonnenlicht

Kapitel 8 Bali

Spontan machte ich auf Bali bei meinem ersten Besuch den Tauchschein. Fasziniert von dieser Welt besuchte ich die Insel ein zweites Mal. Nur zum Tauchen. Schwerelos in der Stille des Ozeans, getragen vom Wasser, umgeben vom Leben der See. Schönheit soweit das Auge reicht. Putzergarnelen reinigten mir die Zähne. Angenehm!

weite Sicht über Berge

Kapitel 9  Tagebuch Hütte Kals

Yerpun empfahl mir 10 Tage lang auf eine einsame Hütte zu gehen. Nur mit Wasser und Gemüse. Keine Gewürze. Keine Fette. Keine Betätigung. Nicht einmal spazieren gehen. „Halte die Welt!“ Unglaublich, was da geschah. Höhen, Tiefen, Einsamkeit. Doch nie alleine. Wir sind mit allem verbunden. Ich durfte die Schönheit sehen. Du meinst vielleicht, das wäre etwas erhebendes. Nein! Ganz im Gegenteil. Ich schrie vor lauter Verzweiflung, weil mein Geist diese Schönheit nicht fassen konnte. Sie ist jenseits unserer Vorstellung.
Rilke: „Wie graut mir vor der Menschen Wort, sie drücken alles so deutlich aus…“ Wir leben in einer Welt der Begrifflichkeiten. In einer Welt von Namen. Dabei verlieren wir die Wirklichkeit. Ich durfte erfahren, was es heißt, die Namen fallen zu lassen.

 

goldener Buddha

Kapitel 10 Zen

Sesshin über den Jahreswechsel. Der Reihe nach standen wir auf, gingen zum Altar, zündeten ein Räucherstäbchen an und steckten es in eine Schale mit Sand. Für mich war es wie eine Initiation. Zurück auf meinem Kissen liefen mir Tränen über die Wangen. Es wurde weit in mir. Buddha erschien. Erschütterung.

in Meditation sitzend

Kapitel 10 Zen

In einem anderen Sesshin arbeitete ich mit meinem Schmerz im Arm, den ich schon seit über einem Jahr hatte. Therapieresistent. Mein Lehrer meinte:
„Es gibt nur einen Weg. Aber du wirst durch die Hölle gehen. Bewege dich nicht.“ Kaum saß ich auf dem Kissen, war es als ob ein wildes Tier seine Zähne in meinen Arm schlug. Unvorstellbare Schmerzen. Aus geöffnetem Mund füllte lautloses Schreien den Zendo. Kurz bevor die Sitzperiode zu Ende war (30 Minuten!) löste sich der Schmerz schlagartig auf. Die wissenschaftliche Meinung über Atmung und Herzschlag sind nur Konzepte. Die Welt da draußen ist unvorstellbar groß. Sie hat keine Regeln und Gesetzmäßigkeiten.

Spiegelbild

Kapitel 11 Heilung

Mein zweiter Aufenthalt auf der Almhütte. Obwohl ich bewußt ohne Erwartungen hinfuhr, war ich damit bis obenhin voll. Es ließ sich nicht verhindern. Alles war anders als beim ersten Mal. Es dauerte Tage bis ich erkannte, dass mein Geist schon lange vor meiner Ankunft alles kreiert und arrangiert hatte. Es waren anstrengend und zugleich wunderbare und heilsame Tage. Jahrelange therapieresiste Beschwerden lösten sich nach und nach komplett auf. Ich konnte nur noch fassungslos staunen. Heilung!